Erleichterung in der Landwirtschaft

Die Entscheidung der Bundesregierung, in den Monaten April und Mai die Einreise einer begrenzten Zahl von osteuropäischen Saisonarbeitskräften zu ermöglichen, ist in Wirtschaft und Politik auf Zustimmung gestoßen. Der Präsident vom Gesamtverband der Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände (GLFA), Martin Empl, zeigte sich erleichtert.

"Die Aufhebung der Wiedereinreisemöglichkeit nimmt eine große Last von unseren Betrieben", erklärte Empl. Seiner Einschätzung nach hätte der große saisonale Arbeitskräftebedarf der nächsten Wochen trotz des erfreulich großen Hilfsangebots inländischer Personen nicht bewältigt werden können.

Die Einhaltung strenger Hygieneregelungen zum Schutz der Arbeitnehmer bezeichnete der Arbeitgeberpräsident als selbstverständlich. Dies diene auch dem Schutz des Arbeitgebers, seiner Familien und ständig Beschäftigten. Deshalb habe der GLFA zusammen mit dem Deutschen Bauernverband (DBV) in den vergangen Tagen konkrete Vorschläge unterbreitet, wie der Infektionsschutz im Betrieb, aber auch für die Bevölkerung bestmöglich sichergestellt werden könne. Hinweise des Robert Koch-Instituts (RKI) seien dabei berücksichtigt worden.

Die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann, sprach von einem "starken Signal an unsere Saisonbetriebe". Die Land-, Forst- und Gartenbaubetriebe seien dringend auf Arbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen. Die Fachpolitiker der Unionsfraktion hätten sich deshalb an die zuständigen Ministerien gewandt und eine Lockerung des Einreiseverbots verlangt. AgE


Durch die Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren
OK